Myrvændraal

Myrvændraal bezeichnet die Bindung zwischen einem Greifen und seinem gewählten Reiter. In der Tradition der Thorvæk gehört sie zu den wichtigsten Verbindungen zwischen zwei Lebewesen. Sie setzt das Einverständnis des Greifen voraus: Kein Reiter kann sich einen Greifen allein durch Kraft, Rang oder ein Ritual aneignen.

Die Wahl des Gefährten

Der Greif entscheidet selbst, mit welchem Menschen er eine Partnerschaft eingeht. Oft beginnt sie mit gegenseitiger Annäherung und Vertrauen. Die Greifenreiter verstehen sich nicht als Besitzer ihrer Tiere. Ein Greif bleibt ein eigenständiges Wesen mit eigenem Willen.

Verständigung

Mit der Zeit lernen beide, die Körpersprache und Reaktionen des anderen zu erkennen. Besonders enge Gefährten nehmen Gefühle oder innere Bilder wahr, ohne miteinander sprechen zu müssen. Für die Thorvæk ist diese Verständigung ein Zeichen der gewachsenen Bindung.

Überlieferung

In den Erzählungen der Greifenreiter wird Myrvændraal als lebenslange Verpflichtung beschrieben. Rituale können die Verbindung bekräftigen, aber sie nicht gegen den Willen eines Greifen erzeugen. Die Ægyr'thariel bewahren Wissen über solche Zeremonien und die Verantwortung, die beide Gefährten füreinander tragen.

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