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Aldrín stellt das Verb ans Ende – der Bogen zeigt, wohin es wandert.Aldrín stellt das Verb ans Ende – die Markierung zeigt, welches Wort wandert.
Aldrín ist die Sprache der Thorvæk, der Greifenreiter Aldrímars. Hier kannst du sie Schritt für Schritt lernen, auch wenn du noch kein einziges Wort kennst.
Beginne mit den ersten Grüßen, entdecke die Aussprache und lerne, wie du eigene Sätze bildest. Zehn kurze Lektionen führen dich durch die Grundlagen. Verständliche Erklärungen, Beispiele und Übungen helfen dir, das Gelernte gleich selbst anzuwenden.
Du möchtest mehr über die Herkunft der Sprache und die Völker Aldrímars erfahren? Ihre Geschichte findest du unter „Über Aldrín“.
Zwischen Alltag und Überlieferung
Im Alltag begegnet man Aldrín bei der Arbeit, im Gespräch und auf Handelsreisen, etwa in Frøsthaven, Skywharf und an Bord von Schiffen. Dieses Alltags-Aldrín hat auch Wörter aus dem Lumbrischen aufgenommen, der stark englisch geprägten Sprache Thalvarins.
Bei Eiden, Weissagungen und Zeremonien verwenden die Sprecher Hoch-Aldrín. Es gehört zur selben Sprache und verwendet dieselbe Schrift. Feierliche Wortwahl, Sprechrhythmus und einzelne Satzmuster unterscheiden es vom alltäglichen Gebrauch.
Die ersten Wörter
Mit diesen fünf Wörtern kannst du jemanden begrüßen, dich bedanken und kurze Antworten geben.
Probier es aus: Sprich Lheni zur Begrüßung und Lhavo zum Abschied laut aus.
Achte dabei auf lh: Es klingt wie ein gehauchtes l. In Dathi sprichst du th wie im englischen thing. Diese Laute übst du in Lektion 2 genauer.
Wie Aldrín seine Sätze bildet
Im Aldrín steht das Verb in einem gewöhnlichen Aussagesatz am Ende. Das Verb beschreibt, was jemand tut oder was geschieht.
Ein Beispiel:
Tha Kynth thar Aegyr halev. – Das Kind ruft den Greifen.
Die Reihenfolge lautet also: Das Kind – den Greifen – ruft.
Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft
Um auszudrücken, wann etwas geschieht, verwendet Aldrín zwei kurze Wörter: vy für die Vergangenheit und va für die Zukunft. Beide stehen vor dem Verb.
Was fällt dir auf?
Das Verb talna bedeutet „kommen“ und bleibt in allen drei Sätzen gleich. Nur vy oder va kommt hinzu.
Bei einer Aufforderung steht das Verb dagegen am Anfang:
Halev thar Aegyr! – Ruf den Greifen!## Aldrín lesen und schreiben
Aldrín hat eine eigene Schrift. Damit du die Wörter von Anfang an lesen und aussprechen kannst, stehen sie im Lehrgang auch in lateinischer Umschrift. Das bedeutet: Du siehst die vertrauten Buchstaben, während du die Sprache kennenlernst.
Ein Beispiel kennst du bereits: Lheni bedeutet „Hallo“. Du kannst das Wort zunächst in der Umschrift lesen und später lernen, wie es in aldrínschen Schriftzeichen aussieht.
Im Kapitel Schrift und Aussprache findest du die Zeichen und erfährst, wie du sie liest und schreibst. So kannst du mit den ersten Wörtern beginnen, ohne vorher eine ganze Schrift lernen zu müssen.## Sen aumis?
Sen aumis? – Sen aumis. „Noch Wunder?“ – „Noch Wunder.“
Diese überlieferte Losung wird mit denselben Worten beantwortet. sen bedeutet „noch“, aumis bedeutet „Wunder“.
Das Handbuch
- Lernen — In zehn kurzen Lektionen lernst du die ersten Wörter, die Aussprache und den Aufbau einfacher Sätze. Jede Lektion zeigt Beispiele und endet mit Übungen. Du kannst in deinem eigenen Tempo lernen.
- Sätze und Redewendungen — Alltagssätze, feste Redewendungen und Formeln nach Themen.
- Wörterbuch — Schlage Wörter von Deutsch nach Aldrín oder von Aldrín nach Deutsch nach. Zu jedem Eintrag findest du die Bedeutung und, soweit vorhanden, Hinweise zur Aussprache und zum Gebrauch.
- Grammatik — Hier findest du die Regeln hinter den Beispielen aus den Lektionen: Satzbau, Artikel, Mehrzahl, Pronomen, Verben und besondere Formen der feierlichen Rede. Wähle ein Thema aus oder lies die Kapitel der Reihe nach.
- Schrift und Aussprache — Lerne, Aldrín auszusprechen und in seiner eigenen Schrift zu lesen. Die Aussprachetabellen helfen dir beim Einstieg; danach lernst du den Aufbau der Schriftzeichen kennen.
- Über Aldrín — Die Geschichte des Aldrín: von überlieferten Namen und frühen Sprachkontakten bis zum heutigen Gebrauch bei den Thorvæk.












